Ratgeber Photovoltaik

Von der Beratung zur fertigen Solaranlage: der Ablauf

So kommt Ihre Photovoltaikanlage aufs Dach: Beratung vor Ort, Angebot, Netzbetreiber, Montage und Inbetriebnahme.

Stand: Oktober 2026 · Vivavolt Redaktion

Die kurze Antwort: In der Regel sechs Wochen

Vivavolt setzt Projekte in der Regel in nur sechs Wochen um. Der Ablauf hat fünf Stationen: unverbindliche Beratung vor Ort, individuelles Angebot, Montage, Anmeldung und Inbetriebnahme. So gehen wir bei Einfamilienhäusern in Bremen, Hamburg und im Umland vor.

Photovoltaik, oft auch Fotovoltaik geschrieben, wandelt Sonnenlicht in Strom um. Eine PV-Anlage auf Ihrem Dach versorgt zuerst Ihr Haus. Was übrig bleibt, geht in den Speicher oder ins Netz.

Wie schnell es bei Ihnen geht, hängt von Ihrem Haus ab und davon, wie zügig der Netzbetreiber arbeitet. Den Zeitplan besprechen wir mit Ihnen schon in der Beratung, damit Sie wissen, was als Nächstes kommt.

Schritt 1: Beratung vor Ort

Am Anfang steht ein Termin bei Ihnen zu Hause. Wir sehen uns Dach, Zählerschrank und Verteilung an und sprechen über Ihren Stromverbrauch. Wir klären, ob später eine Wärmepumpe, ein Elektroauto oder eine Wallbox dazukommen soll. Das beeinflusst die Größe der Anlage.

Bringen Sie, wenn Sie mögen, Ihre letzte Stromrechnung mit. Daraus lesen wir Ihren Jahresverbrauch ab und planen die Größe der Anlage darauf.

Die Ausrichtung des Dachs spielt eine Rolle. Laut PVGIS, dem Berechnungstool der EU-Kommission, bringt ein Süddach mit 35 Grad Neigung in Norddeutschland rund 970 bis 1.020 kWh je kWp und Jahr, ein Ost- oder Westdach rund 760 bis 800 kWh. Auch das Ost- oder Westdach lässt sich sinnvoll nutzen, wenn es zum Verbrauch passt.

Außerdem prüfen wir, ob in Ihrem Bundesland eine Solarpflicht gilt. Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein regeln das selbst. Wir prüfen das bei der Planung für Ihr Haus. Die Beratung ist unverbindlich.

Schritt 2: Das Angebot

Nach dem Termin erhalten Sie ein individuelles Angebot. Es enthält die Anlagengröße, die Module und, falls gewünscht, einen Speicher. Als Module setzen wir Hochleistungsmodule mit Back-Contact- oder n-type-TOPCon-Zellen in Full Black ein. Die Marke ist zweitrangig, die Lösung muss zu Ihrem Dach passen.

Beim Speicher stehen die Größen des Vivavolt CORE von 8,6 bis 25,8 kWh zur Wahl. Wer Ersatzstrom für ausgewählte Verbraucher wünscht, ergänzt die EPS Box-Pro. Für Lieferung und Montage einer Photovoltaikanlage bis 30 kWp auf oder an einem Wohngebäude fällt 0 % Umsatzsteuer an (§ 12 Abs. 3 UStG), der Speicher ist eingeschlossen. Sie prüfen das Angebot in Ruhe und stellen alle Fragen, die Sie haben.

Schritt 3: Montage und Anmeldung beim Netzbetreiber

Haben Sie sich für das Angebot entschieden, planen wir die Montage. Die eigenen Monteure von Vivavolt bringen die Module aufs Dach, installieren Wechselrichter und Speicher und verbinden alles mit dem Zählerschrank. Die Montage übernimmt Vivavolt mit eigenem Team.

Zum Ablauf gehört auch die Anmeldung beim Netzbetreiber. Er muss wissen, dass eine neue Erzeugungsanlage ans Netz geht, und stellt bei Bedarf den passenden Zähler bereit. Bei Vivavolt gehört die Anmeldung zum Ablauf. Das spart Ihnen Papierkram, und die Anlage kann danach in Betrieb gehen.

Planen Sie eine Wallbox oder eine Wärmepumpe mit, lassen sich die Anmeldungen bündeln. Wallboxen bis 11 kW melden Sie beim Netzbetreiber an, darüber braucht es seine Genehmigung.

Schritt 4: Inbetriebnahme und Marktstammdatenregister

Zum Schluss nehmen wir die Anlage in Betrieb. Wir prüfen die Funktion, stellen die Anlage ein und zeigen Ihnen in der Vivavolt App, wie viel Strom Ihr Dach erzeugt, was das Haus verbraucht und wie der Speicher arbeitet.

Auch die Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gehört zur Inbetriebnahme einer Solaranlage. Dort werden Anlagen in Deutschland erfasst. Wir besprechen mit Ihnen, wie die Meldung abläuft und was Sie dafür bereithalten sollten.

Für den Strom, den Sie einspeisen, gilt nach dem EEG eine Vergütung, die für 20 Jahre ab Inbetriebnahme festgeschrieben ist. Für neue Anlagen sinkt sie halbjährlich. Bei negativen Börsenstrompreisen gibt es keine Vergütung (§ 51 EEG). Eigenverbrauch und Speicher gewinnen dadurch an Gewicht.

Beratung für Ihr Einfamilienhaus: so starten Sie

Wenn Sie Ihr Dach für Solarstrom nutzen möchten, beginnt alles mit einem Gespräch. Vivavolt berät Sie unverbindlich vor Ort, in 22 Orten zwischen Cuxhaven, Diepholz und Reinbek, darunter Bremen und Hamburg. Sie erfahren, welche Photovoltaikanlage zu Ihrem Haus passt, ob ein Speicher sinnvoll ist und wie sich später Wärmepumpe oder Wallbox ergänzen lassen.

Das Büro von Vivavolt liegt in Bremen, Zum Huchtinger Bahnhof 25A. Rufen Sie uns an unter 0421 37703934 oder schreiben Sie an info@vivavolt.de. Gemeinsam finden wir einen Termin bei Ihnen zu Hause.

FAQ

Häufige Fragen

Wie lange dauert es von der Beratung bis zur fertigen Anlage?

Vivavolt setzt Projekte in der Regel in nur sechs Wochen um. Der genaue Zeitplan hängt von Ihrem Haus und vom Netzbetreiber ab. Den Zeitplan besprechen wir mit Ihnen in der Beratung.

Ist die Beratung verbindlich?

Nein. Die Beratung vor Ort ist unverbindlich. Sie erhalten danach ein individuelles Angebot und entscheiden in Ruhe, ob Sie es annehmen.

Wer meldet die Anlage an?

Die Anmeldung beim Netzbetreiber übernehmen wir, sie gehört bei Vivavolt zum Ablauf. Auch bei der Eintragung ins Marktstammdatenregister zur Inbetriebnahme unterstützen wir Sie.

Lohnt sich ein Ost- oder Westdach?

Ein Ost- oder Westdach bringt in Norddeutschland rund 760 bis 800 kWh je kWp und Jahr, ein Süddach rund 970 bis 1.020 kWh (PVGIS). Es kann sich trotzdem lohnen, wenn der Verbrauch dazu passt. Wir prüfen das vor Ort.

Fällt auf eine Solaranlage Umsatzsteuer an?

Für Lieferung und Montage von Photovoltaikanlagen bis 30 kWp auf oder an Wohngebäuden gilt 0 % Umsatzsteuer (§ 12 Abs. 3 UStG). Der Speicher ist eingeschlossen.

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